Schiffsbeteiligungen

Insbesondere in Krisenzeiten ist regelmäßig zu beobachten, dass das Interesse der Anleger an klassischen Kapitalanlageformen, wie zum Beispiel Sachwerten, wieder deutlich ansteigt. Während es in finanziellen Hochzeiten kaum eine Rolle spielt, wie spekulativ die jeweilige Kapitalanlage ausfällt und ob es sich dabei um ein physisches Produkt handelt oder nicht, besinnen sich die Anleger spätestens dann, wenn die Kapitalmärkte wieder einmal durch übergierige Spekulanten in eine Krise gestürzt wurden, wieder auf die Vorteile von Sachwerten und anderen seit vielen Jahrzehnten etablierten Kapitalanlageformen.

Bei einer Schiffsbeteiligung - auch Schiffsfonds genannt - handelt es sich um eine solch etablierte Kapitalanlageform. Seit über 150 Jahren haben Anleger die Möglichkeit, ihr Kapital in den Bau und den Betrieb von Schiffen zu investieren. Ebenso ist es möglich, in den Kauf eines gebrauchten Schiffes zu investieren, welches dann später die Rendite erwirtschaften soll.

Was viele nicht wissen: nach den Immobilienfonds sind Schiffsbeteiligungen mit rund einem Drittel des platzierten Eigenkapitals die am zweitstärksten vertretene Investmentform im Bereich der geschlossenen Fonds.

Grund genug, sich diese interessante Kapitalanlage einmal etwas näher anzusehen und die individuellen und Chancen und Risiken zu erläutern.